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„Die Inflation wird uns allen wehtun!“

BS   -     08.06.2017   -   Marktkommentar


Die Inflation ist wieder da. Der Verbraucherpreisindex in Deutschland steigt im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent. Die Aufblähung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank lässt die Kaufkraft des Geldes sinken. Das verunsichert viele Deutsche. In der Angst um Ihr Erspartes legen Sie ihr Geld auf vermeintlich sicheren Sparbüchern und Tagesgeldkonten an. Durch die mikroskopisch kleinen Zinsen können die Sparer ihren Inflationsverlust jedoch nicht aufholen. Ihnen stehen bittere Zeiten bevor. Doch es gibt sinnvolle Alternativen, um diesem Dilemma zu entkommen.

Ein Blick in die Statistiken der Deutschen Bundesbank offenbart die Ratlosigkeit der privaten Haushalte beim Thema Geldanlage. Ein Fünftel des Vermögens liegt „zwischengeparkt“ in Finanzmitteln, die zwar hochliquide sind, aber keine oder kaum noch Erträge bringen. Aus der Kombination anhaltend niedriger Zinsen und traditioneller Risikoscheu deutscher Privatanleger hat sich über die letzten Jahre ein gigantischer Anlagestau gebildet. Unter dem Druck einer steigenden Inflation sind Sparer gut beraten, Alternativen für Ihre Geldanlage zu suchen.

Geht es ohne Aktie nicht?

„Sie müssen mehr in Aktien investieren“, lautet meist die pauschale Antwort viele Vermögensverwalter und Anlageberater. Steigende DAX-Kurse und zuletzt geringe Kursschwankungen sind vordergründig nachvollziehbare Argumente für den Gang an die Börse. Doch ein Allheilmittel ist es nicht. Aktien sind heute nach fast zehnjähriger Kursrally in vielen Bereichen nicht mehr billig. Das niedrige Zinsniveau hat dazu geführt, dass zukünftige Gewinne der Unternehmen zeitlich vorgezogen wurden. Damit das Gewinnwachstum weiter aufrecht erhalten bleiben kann, bedarf es dauerhaft höherem Wirtschaftswachstums. Wir bezweifeln das allerdings angesichts der ungelösten globalen Überschuldung, alternde Bevölkerungen in vielen Industrieländern und Reformstau.

Wenn weitere Kursgewinne nur aus Mangel an Anlagealternativen entstehen, besteht die Gefahr von Übertreibungen. Für Anleger, die zwischenzeitlich 30 bis 50 Prozent Wertverlust in ihrem Depot ertragen können, mag das nicht problematisch sein. Für die meisten konservativen Anleger sind solche Schwankungen jedoch zu hoch.

Die Immobilie als neues Sparbuch?

Weniger „gefühlte“ Schwankung haben Investoren bei Immobilien. Auch Privatanleger setzten seit einigen Jahren vermehrt auf Wohnungen und Mehrfamilienhäuser, was im heimischen Immobilienmarkt vor allem in Ballungszentren wie München, Hamburg und Berlin zu einem Boom geführt hat. Niedrige Hypothekenzinsen und steigende Quadratmeterpreise haben die Mietrenditen zusammenbrechen lassen. Trotzdem ist der Andrang ungebremst.

„Für Käufer steht die Mietrendite nicht im Vordergrund“, meint Lars Kalwitzke von der LARANSA. „Vielmehr investieren sie, weil sie eine Anlagealternative suchen, die ihnen das Vermögen auch bei Inflation erhalten soll.“ Ob diese Rechnung auch aufgeht, wird sich zeigen. Bei Brutto-Mietrenditen zwischen 2,5 und 3,5 Prozent bleibt wenig Risikopuffer bei Mietausfällen, Renovierungskosten und Leerstand.

Wird eine Immobilie zur Eigennutzung erworben, spielt die Vermietungssituation zunächst keine Rolle. Eigennutzer orientieren sich bei Ihren Kaufpreisvorstellungen nicht am Ertragswertverfahren und sind bereit, einen wesentlich höheren Preis für Ihre Immobilie zu zahlen. Ob dieser „Liebhaber-Aufschlag“ sich dann aber auch beim Verkauf durchsetzen lässt, ist ungewiss.

Geldanlage neu definiert

Wer heute Renditen erzielen will, die zumindest einen Wertverlust durch Inflation ausgleichen, kommt heute nicht umher, nach Alternativen zu suchen. Besonders in herausfordernden Märkten wie den heutigen müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, um attraktive Anlagechancen zu finden und erfolgreich umzusetzen. Vor diesem Hintergrund setzen folgerichtig internationale Stiftungen und Pensionskassen bereits seit Jahren auf Strategien, die attraktive und zum Teil marktunabhängige Renditen erzielen. Dazu zählen beispielsweise Investitionen in Sondersituationen bei Unternehmensübernahmen. In unserem Wertspeicher-Portfolio kombinieren wir die besonders erfolgreichen solcher Strategien so miteinander, dass unsere Anleger möglichst eine robuste, positive Wertentwicklung erzielen.

Fazit

Vermögen zinslos auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten horten, ist im aktuellen Umfeld kein guter Ratschlag. Vorausschauende Anleger verlassen sich aber auch nicht darauf, dass es bei Aktien und Immobilien immer weiter nach oben geht. Sie suchen besser Lösungen, die Anlagechancen nutzen, gleichzeitig aber auch die Risiken kontrollieren können. Mit unserem Wertspeicher-Portfolio bieten wir einen einfachen Zugang zu einem diversifizierten Portfolio erfolgreicher Anlagestrategien. Für den Anleger bedeutet dies, dass er so die Abhängigkeit vom Auf- und Ab der Märkte reduziert und sich gleichzeitig die Chance auf einen realen Vermögenszuwachs sichert.

 

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Pressekontakt
Hanna Dudenhausen / LARANSA Private Wealth Management AG / Joachimsthaler Str. 34 / 10719 Berlin / Telefon: +49 (0)30 531 449 916 / h.dudenhausen@laransa.de

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